Jon Johnston
Zum ersten Mal wurde er mit vier Jahren auf die Ski gestellt. Dann sollte seine Zukunft das Rennen werden und Jon fuhr im U.S. Junior Olympia Team. Als es jedoch 2,54 Meter in nur einer Woche schneite war Johnston das Rennen fahren nicht mehr so wichtig. Seit dem hat Johnston seine Zeit auf diversen Powder-Hängen in Weltklasseregionen wie Alaska und Chamonix verbracht und an der „Freeskiing World Tour“ teilgenommen. Sein persönliches Paradies hat er jedoch in Canadas Coast Mountain Range gefunden: “Es ist einfach das Epizentrum dessen was ich als das beste Schifahren der Welt empfinde.“ So beschreibt er die Landschaft die seine Wahlheimat umgibt nahe Whistler/British Columbia. „Wenn ich nicht gerade an einem Wettkampf teilnehme dann versuche ich immer hier her zurückzukommen.“
Mindestens 60 Tage verbringt er mit seinem Schneemobil im Backcountry – entweder um bereits bekannte Gebiete wieder zu erobern oder um sich seine nächste ‚big line’ in abgelegenem Terrain zu suchen. Die scheinbar endlose Wildnis zwischen Alaska und Kanadas Westem bietet genug unverspurten Powder um ihn auf Dauer bei Laune zu halten. „Es gibt nicht allzu viele Sportarten wo du mit Schnee arbeiten kannst. Es macht einfach Spaß damit zu spielen, er verändert sich ständig ist nie gleich und normalerweise ausgesprochen freundlich“, erklärt Johnston, der meist dort fündig wird, wo es nur wenig Konkurrenz für dieses suchterzeugende Weiß gibt. „Man kann Dinge immer von einer anderen Seite betrachten und neue Sachen ausprobieren. Es ist immer anders.“ Unter anderem bewältigte er den Plinth Plak, nördlich von Whistler – eine 2.000 Meter Abfahrt von dem beinahe unbezwingbaren 2.677 Meter hohen Berg.










